weber.fug 872 Schlämmfähiger Fugenmörtel 25kg - mittelgrau
Für Wand und Boden auch im Nass- und Dauerunterwasserbereich, z. B. Bad, Springbrunnen, etc. Zur Verfugung von keramischen Wand- und Bodenbelägen, Mosaik, Riemchen aus Steinzeug, Feinsteinzeug, Steingut und Spaltplatten sowie für nicht verfärbungsempfindliche Naturwerksteine.
Produktsteckbrief
- Leicht verarbeitbar
- Lichtechte Farbtöne
Produktvorteile
- CG1 nach DIN EN 13888
- Für keramische Beläge
- Schlämmfähig
Eigenschaften
| Absoluter Wasserbedarf | 4,5 - 5,5 l/25 kg |
| Begehbarkeit | 24 Stunden |
| Mechanisch belastbar nach | ca. 3 Tagen |
| Temperaturbeständigkeit | -20 - 70 °C |
| Auftragswerkzeug | Gummischieber, Fugbrett |
| Farbton | Mittelgrau |
| Verarbeitungszeit | ca. 2 Std |
| Verarbeitungstemperatur | +5°C bis +30°C |
| Zusammensetzung | Hochwertiger Zement, ausgewählte Füllstoffe, lichtechte Pigmente |
Untergrundvorbereitung
- Das Fugennetz muss trocken, frei von Klebemörtelresten und haftungsmindernden Bestandteilen sein. Ggf. Fugen vor Erhärten des Verlegemörtels auskratzen, sodass ein durchgehend gleichmäßiger Fugenquerschnitt erreicht wird.
- Den Verlegemörtel vor der Verfugung austrocknen und aushärten lassen, da sonst Farbunterschiede in den ausgehärteten Fugen auftreten können.
- Stark und unterschiedlich saugende Beläge sind mit sauberem Wasser mittels Schwamm vorzunässen, um ein gleichmäßigeres Austrocknen und Abbinden des Fugenmörtels zu erreichen.
- Nicht auf Flächen mit unterschiedlicher Oberflächentemperatur (z. B. durch Warmwasserrohre bzw. Sonneneinstrahlung) verfugen.
Verarbeitung
Hinweis:
- Um Farbunterschiede zu vermeiden, sind die Fugenmörtelmischungen immer mit der gleichen, festgelegten Wassermenge anzumischen und zu verarbeiten.
- Je nach gewünschter Konsistenz ist das Material mit sauberem Anmachwasser homogen und knollenfrei zu anzumischen (angegebenes Mischungsverhältnis beachten).
- Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden.
- Den Fugenmörtel mit Gummischieber (Bodenbereich), oder Fugbrett (Wandbereich) bündig und tief in die Fugen einarbeiten. Nach wenigen Minuten nochmals etwas Fugenmörtel auftragen und die Oberfläche sauber diagonal abziehen, überschüssiges Material entfernen.
- Mittels Fingerprobe wird getestet, ob der Mörtel in den Fugen angesteift und damit waschfähig ist. Gefugte Fläche zur besseren Waschbarkeit leicht vornässen und anschließend den angesteiften Fugenmörtel mit einem Latexschwamm oder Schwammbrett formen und mit sauberem Wasser reinigen.
- Bei schwach saugendem Verlegegut, wie Glasmosaik oder Feinsteinzeug, ist eine längere Wartezeit vor dem Abwaschen erforderlich.
- Den evtl. verbleibenden Mörtelschleier nach dem Anziehen in einem erneuten Waschvorgang mit leicht feuchtem Schwamm entfernen.
- Um das Verbrennen der Fugenoberfläche zu vermeiden, sind bei ungünstigen Umgebungsbedingungen, die Fugen ausreichend lange feucht zu halten.