weber.floor 4005 Objektspachtelmasse
weber.floor 4005 Objektspachtelmasse kann im Verbund auf unterschiedliche Untergründe manuell oder maschinell eingebaut werden und bildet einen tragfähigen Untergrund für textile & elastische Beläge, Fliesen und Mehrschichtparkett. Anwendung im Innenbereich.
Produktsteckbrief
- Pumpbar, ergonomisch mit Maschinentechnik verarbeitbar
- Früh begehbar
- Auf beheizten Fußbodenkonstruktionen einsetzbar
- Stuhlrolleneignung ab 2 mm Schichtdicke nach DIN EN 12529
- Spannungsarm
- Selbstentlüftend – keine Stachelwalze erforderlich
Produktvorteile
- Sehr gut maschinell verarbeitbar
- Besonders wirtschaftlich
- Selbstverlaufend
Eigenschaften
| Druckfestigkeit nach 28 Tagen | > 25 N/mm² |
| Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen | > 5 N/mm² |
| Absoluter Wasserbedarf | 4,5 - 5 l/25 kg |
| Relativer Wasserbedarf | 18 - 20 % |
| Verarbeitungszeit | 15 - 20 Minuten |
| Verabreitungstemperatur Luft | 10 - 30 °C |
| Verabreitungstemperatur Untergrund | 10 - 25 °C |
| Schichtdicke | 1 - 20 mm |
| Konsistenz | 240-260 mm (Ring: 68/H 35mm) |
| Begehbarkeit nach | ca. 2 - 4 Stunden |
| Leichte Belastung nach | ca. 24 Stunden |
| Brandverhalten (DIN EN 13501-1) | A2 fl-s1 |
| CE-Kennzeichnung | CT-C25-F5 |
Untergrundvorbereitung
- Der Untergrund muss tragfähig, formbeständig, trocken und frei von Staub und haftungsmindernden Stoffen sein und eine Oberflächenzugfestigkeit von ≥ 1,0 N/mm² aufweisen.
- Anwendungstipp beachten: "Verfahren zur Oberflächenvorbereitung von Fußböden"
- Partiell begrenzte Untergrundschäden > 20 mm (wie bspw. Ausbrüche) mit z. B. weber.floor 4045 Bodenausgleich standfest egalisieren.
- Untergrundbezogene Grundierung nach Weber Systemempfehlung mit weber.floor 4716 Haftgrundierung oder weber.floor 4712 Grundierung EP sehr emissionsarm mit Quarzsandabstreuung. Technische Merkblätter dazu beachten.
- Bei Gefahr von aufsteigender Feuchte aus dem Untergrund empfiehlt es sich eine zweifache Epoxidharzgrundierung als dampfbremsende Schicht mit z.B. weber.floor 4712 Grundierung EP sehr emissionsarm und Quarzsandabstreuung direkt auf den Betonuntergrund aufzubringen.
Verarbeitung
Mischen:
- Bei manueller Verarbeitung das Material 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. Nach einer Reifezeit von ca. 1 Minute erneut kurz durchmischen.
- Maschinell sollte mit einer von Weber zugelassenen Mischpumpe gearbeitet werden. Konsistenz regelmäßig mit Fließringtest überwachen.
- Zur Sicherstellung optimaler Verarbeitungseigenschaften muss die Gesamtlänge der eingesetzten Pumpschläuche mindestens 40 m betragen.
- Der vorgegebene Wasserbedarf ist einzuhalten.
- Ein zu hoher Wassergehalt bzw. zu flüssige Konsistenz reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden.
Mischwerkzeuge:
- Rührwerkzeug mit Rührquirl für Spachtelmassen
- weber.floor FMP 40, m-tec Duomix 2000
- Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.
Verarbeitung:
- Wird das Material gepumpt, sollte die maximale Breite der Arbeitsfläche nicht mehr als 8 bis 10 Meter betragen.
- Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen.
- Material bahnenweise in vorgesehener Schichtdicke schnell an die vorhergehende Bahn anlegen, sodass die Masse zusammenfließen kann.
- Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle überarbeiten.
Nachbehandlung:
- Frisch eingebaute Flächen vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung schützen.
- Nach Erreichen der Begehbarkeit ist für eine gute Belüftung zu sorgen.
- Die Baustellentemperatur sollte während der Verarbeitung und Aushärtung mindestens 10° C, besser 15° C betragen.
- In den ersten 2 Tagen keine Luftentfeuchter einsetzen.
- Schleifarbeiten sind möglichst früh nach der Verlegung vorzunehmen.
Belegreife:
- Bei dünnschichtigen Spachtelungen bis 4 mm ist die Belegreife für textile und elastische Beläge nach 24 Stunden und für Parkett und Laminat nach 48 Stunden erreicht.
- Bei dickschichtigeren Einbaustärken ist die Belegreife pro cm Schichtdicke nach ca. 1 Woche bei guten Trocknungsbedingungen erreicht.