weber.xerm 860 Flex- Fliesbettmörtel grau
Der variabel einstellbare Fließbettkleber weber.xerm 860 mit Trass eignet sich zur Verlegung von keramischen Belägen im Innen- und Außenbereich sowie verfärbungsunempfindlichen Natursteinfliesen, Feinsteinzeugfliesen, Mosaiken, Cotto und Betonwerkstein. Der enthaltene Anteil von Trass bietet erhöhte Sicherheit vor Kalkausblühungen bei Nassbelastungen im Innen- und Außenbereich und bei der Verlegung von Natursteinbelägen. Das Produkt ist geeignet für die Verlegung in Feucht-, Nass- und Kühlräumen, sowie im Unterwasserbereich. Der Flex-Fließbettkleber ist einsetzbar auf Zementestrichen, Calciumsulfatestrichen, Heizestrichen, Elektrofußbodenheizungen, Beton, Gussasphalt (Innenbereich), Gipskarton- und Gipsfaserplatten, Hartschaumplatten, weber.sys 834 Fliesenbauplatten. Variable Konsistenzeinstellung: Bei reduzierter Wasserdosierung ist weber.xerm 860 auch als Dünnbettkleber für Sockelfliesen und kleinflächige Wandbereiche einsetzbar.
Produktsteckbrief
- Variable Konsistenzeinstellung möglich
- Besonders für die Verlegung von großformatigen Fliesen und Platten geeignet
- Verlängerte Einlegezeit
- Mit Trass
Produktvorteile
- C2 TE / S1 nach DIN EN 12004
- Ermöglicht eine hohlraumarme Bettung
- Ffür optimale Rückseitenbenetzung
Eigenschaften
| Absoluter Wasserbedarf | 6 - 7,5 l/25 kg |
| Verarbeitungstemperatur | mind. 5 °C - 30 °C |
| Kleberbettdicke | 10 mm |
| Verarbeitungszeit | ca. 3 - 4 Stunden |
| Offene Zeit | 30 Minuten |
| Begehbarkeit nach | 12 Stunden |
| Verfugbar nach | 12 Stunden |
| Volle Belastung nach | 7 Tage |
| Temperaturbeständigkeit | -20 - 70 °C |
| Baustoffklasse [nach DIN 4102-1] | A1 |
| Auftragswerkzeug | Glätter, Zahnspachtel, Mittelbettzahnkelle |
| Basisfarbe | Grau |
| Zusammensetzung | Zement, ausgewählte Zuschläge, Additive |
Untergrundvorbereitung
- Die Untergründe müssen den Anforderungen gemäß DIN 18157 entsprechen.
- Die Untergründe müssen ausreichend fest, tragfähig, sauber, trocken, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Betonuntergründe müssen frei von Zementleim sein. Öl-, Fett-, Wachs- und Pflegemittelrückstände sind vollständig zu entfernen.
- Alte oder verschmutzte Gussasphaltuntergründe sind mechanisch aufzurauen. Saubere, ausreichend abgesandete Gussasphaltestriche können ohne Voranstrich überarbeitet werden, ansonsten sind Gussasphaltestriche mit weber.prim 803 vorzubehandeln. Kreidende Anstriche sowie feste Lack- und Dispersionsanstriche sind mechanisch zu entfernen.
- Die Oberflächen von calciumsulfatgebundenen Fließestrichen sind anzuschleifen, anschließend mittels Industriestaubsauger zu reinigen und danach mit weber.prim 804 zu grundieren.
- Saugende Untergründe sind mit weber.prim 801 und nicht saugende, glatte Untergründe (im Innenbereich) mit weber.prim 803 vorzubehandeln.
- Die notwendigen Untergrundvorbehandlungen sind auf die jeweiligen baustellenspezifischen Gegebenheiten abzustimmen.
Verarbeitung
- Die angegebene Menge sauberes Anmachwasser in ein geeignetes Gefäß vorgeben. Anschließend Pulver zugeben und mit geeignetem Rührwerk knollenfrei verrühren.
- Falls erforderlich kann der Mörtel ohne weitere Wasserzugabe mit der Kelle oder dem Rührwerk nachgeschlagen werden.
- Bei gießfähiger Konsistenzeinstellung kann der Fließbettmörtel auf den Untergrund gegossen werden. Mit der Glättkelle eine Kontaktschicht auf den Verlegeuntergrund aufbringen, anschließend mit einem Kammspachtel in einem Winkel von 45° - 60° ein gleichmäßiges Klebebett aufziehen.
- Bevor eine Hautbildung einsetzt (aufgekämmten Klebemörtel mit dem Finger auf Klebrigkeit überprüfen) sind die Fliesen in das frische Mörtelbett einzuschieben und anzudrücken. Die Fugen sind vor Erhärten des Mörtels auszukratzen.
- Mörtelreste sind im frischen Zustand mit einem nassen Schwamm zu entfernen. Arbeitsgeräte sofort nach Gebrauch mit Wasser reinigen.