weber.plan 816 Estrichmörtel schnell, 25kg Sack
weber.plan 816 ist ein Werktrockenmörtel zur Herstellung von Zementestrichen im Wohnungs-, Industrie- und Ladenbau sowie im Renovierungs- und Sanierungsbereich. Des Weiteren kann das Produkt auch auf Balkonen und Terrassen, in Garagen und Kellerräumen, als Estrich im Verbund, auf Trennlage, auf Dämmschicht sowie als Heizestrich unter allen gängigen Bodenbelägen im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden.
Produktsteckbrief
- Schnell belegreif
- Besonders formstabil
- Schwind- und spannungsarm
Produktvorteile
- CT-C40-F6 nach DIN EN 13813
- Nach 4 Stunden begehbar
- Schnell aufheizbar
Eigenschaften
| Auftragswerkzeug | Glättekelle, Reibebrett |
| Druckfestigkeit nach 28 Tagen | 40 N/mm² |
| Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen | 6 N/mm² |
| Absoluter Wasserbedarf | 2 l/25 kg |
| Verarbeitungszeit | 30 Minuten |
| Verabreitungstemperatur Luft | 5 - 25 °C |
| Schichtdicke | 30 - 80 mm |
| Begehbarkeit nach | 4 Stunden |
| Baustoffklasse [nach DIN 4102-1] | A1 |
| Basisfarbe | Grau |
| Zusammensetzung | Hydraulisch, schnell abbindender Spezialmörtel mit ausgewählten Zuschlägen |
Untergrundvorbereitung
- Bei Verbundanwendungen muss der Untergrund ausreichend tragfähig, sauber, trocken, frostfrei, öl- und fettfrei, formbeständig und frei von haftungsmindernden Stoffen sein. Lose oder abblätternde Mörtel- und Anstrichreste sind sorgfältig zu entfernen.
- Glatte, mineralische Untergründe sind mittels Schleiftechnik oder durch Sand- oder Kugelstrahlen mechanisch aufzurauen.
- Bei Anwendung als Verbundestrich muss die Oberflächenhaftzugfestigkeit des Untergrundes bei Industrienutzung > 1,5 N/mm2 und im Wohnungsbau > 1,0 N/mm2 betragen, um einen dauerhaften Verbund sicherzustellen.
- Die Randstreifen müssen vom tragenden Untergrund bis zur Oberkante des Belages reichen und mindestens 10 mm dick sein.
- Bei aufsteigender Feuchtigkeit sind geeignete Abdichtungsmaßnahmen nach DIN 18195, Teil 4, vorzunehmen.
- Herstellung einer Haftbrücke bei Verbundestrichen: weber.ad 785 als Anmachflüssigkeit im Mischungsverhältnis 1:2 mit Wasser mischen. weber.plan 816 mit dieser Anmachflüssigkeit bis zur einer schlämmfähigen Konsistenz knollenfrei anmischen und satt und vollflächig in den Untergrund einbürsten. Estrichmörtel frisch in frisch auftragen!
Verarbeitung
Verarbeitung:
- Estrichmörtel im Freifallmischer bzw. Zwangsmischer mischen. Kleinere Mengen können mit einem Doppelwendelrührwerk gemischt werden. Nicht mit anderen Zementen mischen!
- Fertige Mischung auf den vorbereiteten Untergrund aufbringen und in vorgesehener Schichtdicke verteilen und abziehen.
- Innerhalb der Verarbeitungszeit von ca. 30 Minuten muss die Oberflächenbearbeitung erfolgen.
Nachbehandlung:
- Estrich vor Verdunsten des Wassers (z. B. durch zu hohe Raumtemperatur, Sonneneinstrahlung, Zugluft) und Frosteinwirkung schützen. Ungleichmäßiges Abbinden und Austrocknen führt zu Rissen und Aufschüsselungen.
- Der Estrich ist i.d.R. nach 72 Stunden belegereif. Falls er innerhalb von 4 Wochen nach Erreichen der Belegereife nicht belegt wird, ist er vor Übertrocknung zu schützen.
Belegreife:
- nach 24 Stunden < 3,0 CM-% ; nach 3 Tagen < 2,0 CM-% bei + 20 °C und 65 % relativer Luftfeuchte
- Vor der Oberbelagsverlegung muss grundsätzlich eine Restfeuchtemessung mit dem CM-Gerät nach BEB-Vorschrift durchgeführt werden. Estricheinwaage 50 g, Ablesung nach 10 Minuten. Funktionsheizen nach 3 Tagen entsprechend weber.plan Aufheizprotokoll.
- Niedrige Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, zu hoher Wasseranteil, große Schichtdicken und andere ungünstige Baustellenbedingungen können die Austrocknung verzögern.