weber.floor 4032 Fließspachtel Ultra
Spachtelung und Verlegung von Bodenbelägen im Wohn-, Gewerbe- und Industriebereich innerhalb eines Arbeitstages. weber.floor 4032 Fließspachtel ultra kann im Verbund auf unterschiedlichen Untergründen manuell oder maschinell eingebaut werden und bildet einen tragfähigen Untergrund für alle gängigen sowie anspruchsvollen Bodenbeläge. Anwendung im Innenbereich.
Produktsteckbrief
- Selbstverlaufend
- Sehr schnell begehbar
- Sehr schnell belegbar
- Auf beheizten Fußbodenkonstruktionen einsetzbar
- Stuhlrolleneignung ab 1 mm Schichtdicke für Stuhlrollen nach DIN EN 12529
- Für schubfeste Parkettverklebung ab 2 mm Schichtdicke
- Für hohe Beanspruchungen
- Hohe Ergiebigkeit
- Selbstentlüftend – keine Stachelwalze erforderlich
Produktvorteile
- Nach ca. 1 Stunde belegbar mit den gängigsten Bodenbelägen, nach 12 Stunden auch mit Parkett
- Sehr glatte Oberfläche
- Ohne Grundierung einsetzbar auf definierten Untergründen
Eigenschaften
| Druckfestigkeit nach 28 Tagen | > 35 N/mm² |
| Biegezugfestigkeit nach 28 Tagen | > 7 N/mm² |
| Absoluter Wasserbedarf | ca. 6 - 6,25 l/25 kg |
| Relativer Wasserbedarf | ca. 24 - 25 % |
| Verarbeitungszeit | ca. 15 - 25 Minuten |
| Verarbeitungstemperatur Luft | 10 - 25 °C |
| Verarbeitungstemperatur Untergrund | 10 - 25 °C |
| Schichtdicke | 1 - 10 mm |
| Begehbarkeit nach | ca. 50 - 60 Minuten |
| Leichte Belastung nach | ca. 60 Minuten |
| Belegreife (Parkett und Laminat) | ca. 12 Stunden |
| Brandverhalten (DIN EN 13501-1) | A2 fl-s1 |
| Konsistenz | 260-280 mm (Ring: 68/H 35 mm) |
| CE Kennzeichen | CT-C35-F7 |
Untergrundvorbereitung
- Der Untergrund muss tragfähig, formbeständig, trocken und frei von Staub und haftungsmindernden Stoffen sein und eine Oberflächenzugfestigkeit von ≥ 1,0 N/mm² aufweisen.
- Anwendungstipp beachten: "Verfahren zur Oberflächenvorbereitung von Fußböden"
- Untergrundbezogene Grundierung nach Weber Systemempfehlung mit weber.floor 4716 Haftgrundierung oder mit Epoxidharz weber.floor 4712 Grundierung EP sehr emissionsarm mit Quarzsandabstreuung. Technische Merkblätter dazu beachten.
- Auf Altklebstoffen, Gussasphaltestrichen und ungrundierten Flächen ist eine maximale Auftragsdicke von 3 mm zulässig.
- Bei aufsteigender Kapillarfeuchte oder Dampfdruck aus dem Untergrund zweifache Epoxidharzgrundierung als dampfbremsende Schicht mit z.B. weber.floor 4712 Grundierung EP sehr emissionsarm und abschließender Quarzsandabstreuung direkt auf den Betonuntergrund aufbringen.
- Größere Unebenheiten (> 10 mm) mit z. B. weber.floor 4045 Bodenausgleich standfest egalisieren.
Verarbeitung
Mischen:
- Bei manueller Verarbeitung 1 bis 2 Minuten mit einem geeigneten Rührwerkzeug aufmischen. Nach einer Reifezeit von ca. 1 Minute erneut kurz durchmischen.
- Das Material wird mit ca. 6,25 Liter Wasser je 25-kg-Sack gemischt.
- Ein zu hoher Wassergehalt reduziert die Festigkeit, erhöht die Rissgefahr und das Schwinden.
Mischwerkzeuge:
- Rührwerkzeug mit Rührquirl für Spachtelmassen
- Gerätereinigung im frischen Zustand mit Wasser.
Verarbeitung:
- Bei Breitenüberschreitung weber.floor 4965 Abstellstreifen setzen.
- Material auf die Fläche gießen und mittels Stift- oder Zahnrakel, oder von Hand mit der Glättkelle verteilen.
- Oberfläche mit einer Zahnrakel oder Glättkelle glätten
Nachbehandlung:
- Frisch eingebaute Flächen vor Zugluft, direkter Sonnen- und Wärmeeinwirkung schützen. Für Luftaustausch sorgen.
- Die Baustellentemperatur muss während der Verarbeitung und innerhalb der ersten Woche Verarbeitung mindestens 10° C, besser 15° C betragen.
- Schleifarbeiten können noch nach Erreichen der Begehbarkeit vorgenommen werden.
Belegreife:
- Nach Erreichen der Begehbarkeit.
- Bei Parkett/Laminat nach 12 Stunden.